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Intro


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It's all about Gin

Mit dem Cocktailmixen hat eigentlich alles bei mir angefangen. Mein Bruder rief mich 1991 in Dänemark an und fragte, ob ich nicht Lust hätte, nach Deutschland zu kommen und mit ihm in Düsseldorf in einer Bar zu arbeiten.

Ich war 18 Jahre alt und wollte unbedingt die große weite Welt sehen. Ich habe also sofort zugesagt, meine Sachen gepackt bin in den Zug gestiegen und ab ging es nach Deutschland. Nachdem ich ein halbes Jahr mit meinem Bruder zusammengearbeitet hatte, bekam ich das Angebot, im damaligen Interconti in Düsseldorf eine zweijährige Ausbildung zum Bartender zu machen. Ein Angebot, das ich natürlich nicht abschlagen konnte. Das war eine richtig coole, klassische Bar und natürlich eine Mega-Erfahrung für mich. Seitdem habe ich nicht nur eine riesige Leidenschaft, was das Cocktailmixen angeht sondern auch für guten Gin. Daher war es nur eine Frage der Zeit, bis ich mit meinem Soul Surfer meinen eigenen Gin kreiere. Ich finde, der ist wirklich richtig lecker und deswegen möchte ich euch in meinem Gin-Special zeigen, was man alles mit ihm machen kann. Darüber hinaus gibt's viele weitere Infos und Tipps, die euch zu einem echten Gin-Experten machen.

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Der absolute Gaumenhammer!

Lecker, lecker, oberlecker! Mein "Soul Surfer"-Gin ist der absolute Hammer: 5-fach-destilliert, mit feiner Wacholdernote, verfeinert mit Limette, Rosmarin und Minze.  Erhältlich in der 0,2 Liter- und 0,5 Liter-Flasche.

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Gin Tonic


Gin Tonic


Gin Tonic

Er war das Lieblingsgetränk von Queen Mum, die 101 Jahre alt wurde, und auch Winston Churchill war sich sicher, dass Gin und Tonic mehr Engländern Leben und Verstand gerettet habe als sämtliche Ärzte im Empire. Ob das jetzt am Gin oder am Chinin im Tonic Water lag, sei einmal dahingestellt. Die spannendere Frage ist doch, ob eine Gurken-, Limetten- oder Zitronenscheibe in den Gin Tonic gehört? Weder noch! Bei meinem „Soul Surfer“-Gin schwöre ich auf ein einzelnes Minzblatt.

Zutaten für mein Gin Tonic-Rezept:

  • 4-5 cl Gin

  • Tonic Water

  • 3-4 Eiswürfel

  • 1 Minzblatt

Zubereitung:

Für die Zubereitung eines perfekten Gin Tonics muss man kein Bartender sein: Entscheidend ist eine niedrige Trinktemperatur. Daher: Eiswürfel direkt aus dem Eisfach in ein Highball Glas füllen, den Gin dazugeben und dann langsam – damit möglichst wenig Kohlensäure entweicht – mit Tonic Water auffüllen. Dabei kann das Mischungsverhältnis Gin zu Tonic Water von 1:1 bis 1:4 variieren – je nach Geschmack. Zum Schluss das Minzblatt dazugeben, auf das Empire anstoßen und genießen.

 

 

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Gin Negroni


Gin Negroni


Negroni

Ich bin zwar gebürtiger Däne und mit meinen 16 Jahren auf der Insel auch ein waschechter Sylter Junge, aber manchmal werde ich zum Italiener. Dann gibt’s statt gegrilltem Lobster oder geräucherter Makrele einfach mal eine große Portion Pasta und als Aperitif einen Negroni. Der Cocktail-Klassiker kommt – wie der Großteil seiner Bestandteile – aus Italien. Genauer aus Florenz, wo er im Café Casoni zwischen 1919 und 1920 seine Geburtsstunde feierte, als sein Namensgeber, Graf Camillo Negroni, an der Bar einen mit Gin verlängerten Americano bestellte.

Warum der Negroni für mich ein idealer Aperitif ist? Durch den Kontrast seiner Bestandteile zwischen süß und bitter regt er den Appetit besonders an. Statt Campari schwöre ich bei meinen Negroni-Rezept auf Aperol.

Zutaten für mein Negroni-Rezept:

  • 3 cl Gin

  • 3 cl Aperol

  • 3 cl roter Wermut

  • Eiswürfel

  • 1 Orangenzeste

Zubereitung:

So simpel und gut: Den Gin, Aperol und Wermut zu gleichen Teilen in ein Old Fashioned Glas geben, etwas Eis dazu und umrühren. Zum Schluss mit einer Orangenzeste garnieren und fertig ist der Aperitif.

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Gin Fizz


Gin Fizz


Gin Fizz

Der Gin Fizz ist ein echter Klassiker unter den Cocktails und wurde von der International Bartenders Association in die Gruppe der "Unforgettables" aufgenommen. Der geschüttelte Sour (Cocktail, der aus einer Spirituose, Zitronensaft und Zucker besteht) blickt auf eine lange Geschichte zurück. Das Rezept wurde bereits Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelt – als eine Art alkoholhaltige Limonade, die man vormittags als Aperitif trank.

Für mich ist der Gin Fizz die perfekte Erfrischung für einen gechillten, heißen Sommer-Grillabend. Ich zeige euch heute die Silver-Variante, in der noch ein Eiweiß verarbeitet wird und den Cocktail geschmacklich abrundet.

Zutaten für mein Gin Fizz-Rezept:

  • 5cl Gin

  • 3cl Zitronensaft

  • 10 cl Sodawasser

  • 2cl Zuckersirup

  • 1 Eiweiß

  • Eiswürfel

  • Ggf. eine Zitronenscheibe

Was ihr noch benötigt: Einen Cocktail-Shaker mit Barsieb

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf das Sodawasser mit Eiswürfeln in einen Shaker geben und eine Minute kräftig schütteln, damit die typische Schaumkrone des Gin Fizz entsteht. Danach ein paar Eiswürfel in ein Longdrink-Glas geben und den Inhalt des Shakers durch ein Barsieb in das Glas abseihen. Mit dem kalten Sodawasser auffüllen und ggf. mit einer Zitronenscheibe garnieren. Einfach "Unforgettable"!

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Dry Martini


Dry Martini


Dry Martini

Der größte Unterschied zwischen mir und James Bond besteht darin, dass er seinen Martini geschüttelt und nicht gerührt trinkt, und ich komplett auf den Wodka verzichte.  Der Dry Martin gilt als der König der Cocktails, und um seine Entstehung ranken sich zahlreiche Legenden. Seine Ursprünge werden in den USA vermutet... Für mich ist das aber gar nicht so wichtig. Wichtig ist vor allem die Qualität der Zutaten, die für seine Zubereitung verwendet werden, denn der Dry Martini lebt besonders von seinen hochwertigen Bestandteilen. Mein Soul Surfer-Gin ist daher genau die richtige Wahl.

Zutaten für mein Dry Martini Rezept:

  • 5 cl Gin

  • 1 cl trockener Wermut (Vermouth)

  • Grüne Oliven

  • ggf. Zitrone

Was Ihr sonst noch braucht: ein Barsieb, Rührglas und Rührlöffel und einen Holzspieß

Zubereitung:

Als erstes die Eiswürfel in das Rührglas geben, das am besten schon im Eisfach vorgekühlt wurde. Den Gin und den trockenen Wermut  hinzufügen und mit dem Rührstab umrühren. Danach über ein Barsieb in ein gekühltes Martiniglas abseihen und mit einer Olive auf einem Zahnstocher garnieren. Nach Belieben kann noch ein Zitronenspritzer als Finisher hinzugegeben werden.

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Was ist Gin?


Was ist Gin?


Was ist Gin?

Ich habe euch bereits einige der klassischen Gin-Rezepte vorgestellt. Aber vielleicht stellt ihr euch immer noch die Frage, was Gin eigentlich ist? Das ist gar nicht kompliziert: Gin ist Wacholderschnaps.

Wer es ein bisschen genauer wissen möchte: Gin wird beschrieben als ein klarer, ungereifter Alkohol, welcher mit der Zugabe einer Auswahl an Früchten, Gewürzen und Botanicals destilliert wurde. Botanicals sind die Gewürze, Kräuter oder Früchte, welche ausschließlich natürlichen Ursprungs sein dürfen und jedem Gin zu seinem individuellen Geschmack verhelfen. Neben dem üblichen Wacholder werden Kräuter und Gewürze wie Koriander, Angelika, Orangenschalen, Kardamom, Zimt oder Muskat verwendet. Meinen Soul Sufer habe ich übrigens mit Limette, Rosmarin und Minze verfeinert.

Ein Qualitätsgin hat durchschnittlich zwischen sechs und zehn aromatische Zutaten, jedoch bekommt der Gin seinen charakteristischen Geschmack durch die Wacholderbeere, welcher die dominantere Geschmackskomponente sein muss. Gin ist also längst nicht gleich Gin! Denn allein in einem Gin können bis zu 120 verschiedene Botanicals stecken – echt Wahnsinn! Zwei sehr populäre Stile haben sich weltweit etabliert: der London Dry Gin und der Plymouth Gin.

London Dry Gin - trocken, klar und ungesüßt

Er basiert auf Neutralalkohol, meistens aus Getreide, welcher mit einer geheimen, individuellen Rezeptur an Botanicals destilliert wurde. Der Geschmack wird in der Regel durch Noten von Wacholderbeeren, Koriander und Zitrusfrüchten dominiert. London Dry Gin muss nicht zwingend in London destilliert werden, vielmehr geht der Verweis auf London auf die Prägung dieses Stiles zurück. Einst fanden sich zahlreiche Destillerien innerhalb der Stadtgrenze Londons die einen eher trockeneren Stil produzierten.

Plymouth Gin – mild mit einer leichten Süße

Dieser Gin wird mit nur 7 Botanicals nach historischem Rezept destilliert und es wird auf die Zugabe von bitteren Kräutern und Gewürzen verzichtet, wobei ein ausgewogenes und frisches Destillat erzielt wird. Plymouth Gin kann nur in Plymouth, Süd- England produziert werden. Plymouth Gin ist ohne Frage einer der besten und berühmtesten Gins der Welt!

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So kommen die Aromen in den Gin


So kommen die Aromen in den Gin


So kommen die Aromen in den Gin

Um die Botanicals dem Neutralalkohol beizufügen und so erst den eigentlichen Gin zu gewinnen, gibt es vor allem zwei gängige Methoden: Die Mazeration und das "Durchlaufverfahren". Zu Beginn beider Destillationsarten wird der Neutralalkohol durch Zugabe von Wasser auf etwa 45 % Vol. reduziert und in die vorbereiteten Kupferbrennblasen gefüllt. Die Botanicals sollten getrocknet und möglichst klein zerteilt vorliegen sollten.

Mazeration

Die geschmackstragenden Stoffe werden dem Neutralalkohol in der Brennblase zugefügt und weichen dort zwischen 36 Stunden und mehreren Wochen lang ein. In dieser Zeit geben die Naturstoffe ihre spezifischen Aromen an den Alkohol ab. Wird das Gemisch leicht erhitzt, wird das Auslösen der Aromen und ihre Abgabe an den Alkohol deutlich beschleunigt. Gin, der durch Mazeration gewonnen wurde, zeichnet sich durch einen wesentlich intensiveren Aromenkorpus aus und darf sich am Ende auch "distilled gin" nennen.

Durchlaufverfahren

Bei diesem Verfahren kommen die aromatragenden Stoffe nur indirekt mit dem Alkohol in Berührung. Die Botanicals werden in eine auch Gin-Kopf genannte Kugel oder auch in Siebeinsätze eingefüllt, die sich über der Brennblase befinden. Durch die Destillation steigt der Alkoholdampf auf, zieht durch die Siebe bzw. Kugel und wird durch die darin befindlichen Pflanzenteile aromatisiert. Die so destillierten Ginsorten weisen einen deutlich sanfteren und weniger stark aromatisierten Geschmack auf als Gin, der durch Mazeration gewonnen wurde.

 

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Herkunft und Geschichte des Gin


Herkunft und Geschichte des Gin


Herkunft und Geschichte des Gins

Die Erfolgsgeschichte des Gin begann mit dem Mediziner Francois de la Boe, der um 1650 in Holland auf Basis von Alkohol und Wacholder spezielle Tropfen entwickelte, die gegen Magenbeschwerden eingesetzt werden sollten. Das Getränk taufte er auf den Namen "Genever" – auch heute noch ein geläufiger Begriff, wenn von Gin die Rede ist. Wie ihr es euch sicher denken könnt, wurden die Tropfen allerdings nicht als heilende Medizin eingenommen, sondern etablierte sich als alkoholisches Basisgetränk in den holländischen Tavernen.

Bekannt wurde der Genever allerdings erst als britische Militärtruppen, die die Holländer im Spanisch-Holländischem-Krieg unterstützten, das Wacholdergetränk mit auf die heimatliche Insel nahmen. Dort bekam das Getränk dann erstmals den Namen "Gin" verliehen. Seinen richtigen Durchbruch erlebte der Gin aber erst durch die neuen Gesetze des Gin Act 1738. Sie schufen einen Markt für qualitativ schlechten Korn, welcher sich nicht dafür eignete, Bier zu brauen, aber gut genug war, um Gin zu destillieren.

Erst Teufelsbräu, dann Trendgetränk!

Die Erfolgsstory nahm ihren Lauf. Allein in London wurde Gin in mehr als 400 verschiedenen Destillerien hergestellt und abgefüllt. Es war das Getränk der Armen und natürlich überhaupt nicht mit dem zu vergleichen, was wir heute als Gin bezeichnen - weder geschmacklich noch qualitativ! Also nicht der feine Dry Gin auf Pflanzenbasis, wie wir ihn heute kennen, sondern stattdessen ein teuflisches Gebräu, das im Rachen brannte, die Augen rötete und bei dem sich der Magen umdrehte. Denn viele Destillerien und Hausbrennereien fügten noch zusätzlich Terpentin hinzu – heutzutage nicht nachzuvollziehen!

1751 gab es einen weiteren Gin Act, der Destillateuren verbot, ihre Ware an nicht lizenzierte Händlern zu verkaufen, und der die Gebühren für kleine Händler erhöhte. Das führte dazu, dass Gin nur noch in größeren Pubs verkauft wurde, wo die Qualitätskontrollen strenger waren. Die Gin-Qualität wurde dadurch enorm gesteigert und auch die vornehmeren Gesellschaftsschichten kamen bei diesem sanften und geschmackvollen Getränk voll auf den Geschmack. Den Grundstein für den heute geläufigen London Dry Gin legte die Säulendestillerie, die 1832 erfunden wurde. Das war der Moment, wo die Destillation von reinem Alkohol möglich wurde – ein magischer Augenblick für alle Gin-Verrückten!

Renaissance eines Klassikers

Lange Zeit hatte der Gin ein angestaubtes Image und war wegen seines speziellen Geschmacks als "Oma-Getränk" verschrien. Doch in den letzten Jahren hat sich das britische Traditionsdestillat zu einem Trendgetränk gemausert und zählt heute bei Kennern zu den feinsten Spirituosen der Welt. Er wird pur getrunken und ist auch aus dem Cocktail-Angebot nicht mehr wegzudenken. Die Mischung von Gin und Tonic Water haben wir aber nicht den Briten, sondern einem schottischen Arzt zu verdanken. Im 18. Jahrhundert schützte er Soldaten mit dem Arzneistoff Chinin vor der Tropenkrankheit Malaria und neutralisierte die Bitterstoffe des Chinin durch die Mischung mit Tonic und Gin. Ganz schön clever, oder?

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Das richtige Zubehör zum Cocktailmixeno


Das richtige Zubehör zum Cocktailmixeno


Das richtige Zubehör zum Cocktailmixen

Nicht nur die richtigen Zutaten, sondern auch das Zubehör ist für einen gelungenen Cocktail wichtig. Hier kommen Must-Haves, die ihr bei euch zuhause haben solltet!

Shaker

Definitiv das wichtigste Element der Bar! Das Schütteln im Cocktail-Shaker ist immer dann erforderlich, wenn unter den Zutaten Zitrussäfte, Sahne, Eier, Cream of Coconut oder dickflüssige Sirups oder Liköre sind. Er dient vor allem dazu, durch kräftiges Schütteln die flüssigen Zutaten zu vermischen und mit Eiswürfeln, Eisstückchen oder Crushed Ice zu kühlen. Professionelle Barkeeper schwören auf ihre Boston-Shaker, der aus einem großen Metall-Becher und einem etwas kleineren Mixglas besteht. Eis und Zutaten werden in das Glas gefüllt und der Metallbecher leicht schräg darüber gestülpt und mit einem leichten Schlag so fixiert, so dass eine Seite des Mixglases fast bündig mit dem Metallbecher abschließt.

Der Boston-Shaker erfordert schon eine gewisse Übung, deshalb sollten Anfänger eher auf einen dreiteiligen Shaker – auch Cobbler Shaker genannt – zurückgreifen, der aus einem Metallbecher, einem Aufsatz mit integriertem Sieb, der bündig in den Metallbecher passt, und einer Verschlusskappe besteht. Aufgrund der einfacheren Handhabung sind dreiteilige Shaker im Privatgebrauch weit verbreitet. Durch das integrierte Sieb ist es zudem leichter, schaumige Cocktails herzustellen. Es gibt aber auch noch eine elektrische Alternative - den Elektromixer (Blender).  

Messbecher

Wie viel ist jetzt 2cl oder 4cl? Gar nicht so einfach abzuschätzen, deshalb nehmt einen Messbecher, wenn ihr euch nicht sicher seid. Damit könnt ihr die genaue Menge der jeweiligen Zutat messen. Gerade für Anfänger eine große Hilfe! Der Messbecher unterteilt sich meistens in einen 2 und einen 4cl Kelch. Notfalls könnt ihr aber auch einfach ein ganz normales Schnapsglas verwenden.

Rührglas mit Rührlöffel

Ein hochwertiges Rührglas mit 500-700 cl sollte ebenfalls in keiner Hausbar fehlen. Ausschlaggebend ist die Wandstärke des Glases, die vor allem die Temperatur beeinflusst. Je dicker das Glas, umso besser kann es die Kälte speichern. Das setzt jedoch voraus, dass wir mit vorgekühlten Gläsern arbeiten, die keine Wärme an den Drink abgeben. Die dünnwandigen Gläser kühlen schneller ab, sind aber nicht so standfest, gehen leichter zu Bruch und sind anfälliger für hohe Temperaturschwankungen. 

Optisch unterscheiden sich die Rührgläser durch die zylindrische oder konische Form und durch die Verzierungen. Darüber hinaus gibt es noch die Rührgläser mit Fuß und ohne. Der Fuß ist praktisch, denn er hilft dabei, das Glas während des Rührens festzuhalten, ohne dass Körperwärme ans Rührglas weitergegeben wird. 

Zu einem Rührglas gehört natürlich auch ein Rührlöffel! Er dient zum Abmessen kleiner Mengen und zum Verrühren im Rührglas. Vom Aussehen her ist er um einiges länger als ein normaler Löffel und hat einen gewundenen Stiel. Dadurch kann man gut ins hohe Rührglas eintauchen und gute Rührbewegungen machen. Häufig wird er auch mit dem fertigen Drink serviert, wenn der Cocktail nicht direkt getrunken wird.

Barsieb

Das Spiralsieb hält beim Abgießen aus dem Shaker die Eiswürfel und Fruchtstückchen zurück. Dazu drückt man das Sieb in den Becher und gießt den Drink hindurch.  Weit verbreitet ist der Hawthorne Strainer, an dessen Rand sich eine flexible Spirale aus Draht exakt an die Öffnung des Shakers anpasst. Einfacher und älter ist der Julep Strainer, ein großer, runder Löffel mit kleinen Löchern. Solche Sieblöffel werden beim Abseihen mit der gewölbten Seite nach unten in den Shaker hinein gehalten. In dreiteiligen Cobbler Shakern ist ein Sieb bereits integriert: Der Drink wird durch Löcher im verschließbaren Deckel abgeseiht, so dass kein zusätzliches Barsieb benötigt wird.

Ice Crusher

Er zerkleinert das Eis, das man "Crushed Ice" nennt. Neben der klassischen Eismühle, die per Hand betrieben wird, gibt es die elektrische Alternative. Ihr könnt aber auch ganz oldschool einfach Eis in ein Leinentuch wickeln und mit einem Hammer oder Fleischklopfer zertrümmern. 

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Gin-Gläser


Gin-Gläser


Die Gläser – Das Auge trinkt mit!

Damit der Drink zu voller Geltung kommt, solltet ihr auch das passende Glas wählen. Die Auswahl an verschiedenen Gläsern ist groß und eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Dennoch gebe ich euch ein paar Tipps, damit eure Cocktails auch optisch ein voller Genuss sind!

Für den perfekten Gin & Tonic verwendet ihr am besten die klassischen Highball-Gläser. Sie sind meist gerade und dickwandig und mit Verzierungen versehen. Einige Highball-Gläser haben auch eine bauchige Form. Beim Inhalt sind die Unterschiede groß. Der Inhalt geht von 27 cl bis 44cl. 

Wenn ihr zum klassischen Gin & Tonic noch verschiedene Gewürze wie Kardamom, Koriandersamen, Zitrusfrüchte oder verschiedene Blüten hinzugeben wollt, könnt ihr die am besten in einem Copa-Glas anrichten. Im klassischen Longdrink-Glas würde es nämlich sonst sehr vollgestopft aussehen!

Ihr mögt Gin am liebsten pur – mit oder ohne Eis? Dann solltet ihr euren Drink im "Old Fashioned Glas" servieren.  Die sogenannten "Tumbler" gibt es in unterschiedlichen Größen und verschiedenen Mustern. Die klassische Variante umfasst jedoch maximal 30cl – perfekt für den "Gin Old Fashioned", der aus Gin, Zucker, einem Spritzer Angostura Bitter und Soda besteht. Besonders große Tumbler bezeichnet man auch als "double old-fashioned Glas"

Mega angesagt sind auch Metall und Kupferbecher, die ihr bestimmt vom Moscow Mule kennt.  Man nennt sie auch "Julep Becher", da der Mint Julep aus 1862, der Bourbon und Whiskey mitbringt, traditionell in einem solchen Becher serviert wurde. Wie wäre es mit einem Gin Julep?

 

 

 

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Soul Surfer Gin bestellen


Soul Surfer Gin bestellen


Mein Gin-Tipp

Mein Soul Surfer Gin schmeckt deshalb so besonders gut, weil er sogar fünfmal destilliert wurde und mit 52% Alkohol weit über dem Mindestalkoholgehalt von 37,5% liegt, aber dennoch nicht nur mit Tonic oder als Cocktail, sondern auch pur zu genießen ist. 

Verfeinert mit Limette, Rosmarin und Minze kommt das einzigartige Aroma besonders gut zur Geltung. Hammer, oder? Also jetzt nichts wie ausprobieren und mitreden – hier könnt ihr den Soul Surfer Gin in meinem Shop bestellen:

Der absolute Gaumenhammer: Brian's "Soul Surfer"-Gin
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